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Mythos Weizen – wie ungesund ist das Getreide wirklich?

September 29, 2020
  • Ernährung
Mythos Weizen – wie ungesund ist das Getreide wirklich?

Zahlreiche Mythen ranken sich um Weizen als Lebensmittel, denn angeblich ist das weit verbreitete Getreide ungesund und macht obendrein auch noch dick

Er soll nicht nur wegen des enthaltenen Glutens Verdauungsprobleme und damit verbundene Bauchschmerzen verursachen, sondern steht auch im Verdacht, verschiedenste Krankheiten zu begünstigen

Vor allem durch den Boom von Low Carb und glutenfreier Ernährung ist das Getreide ins Feuer der Kritik geraten und wird nun von immer mehr Menschen aus ihrem Speiseplan verbannt. 

Da Weizen vor allem als Mehl in Brot, Gebäck und Co. konsumiert wird, spiegelt sich das auch in unseren Frühstücksvorlieben wieder. Neben Weizen-Brötchen erfreuen sich mittlerweile auch andere Getreidesorten großer Beliebtheit und Abwechslung findet Einzug auf den Frühstückstischen der Welt. 

Doch was steckt tatsächlich hinter den Mythen rund um das Getreide? Hier erfährst du wie ungesund Weizen wirklich ist:

Grundnahrungsmittel Weizen 

Frische Brötchen am Morgen, Pasta zu Mittag und eine Brotmahlzeit zum Abendessen – Weizen zählt unumstritten als Grundnahrungsmittel und wird von vielen sogar mehrmals täglich verspeist. Kein Wunder, denn neben Mais und Reis zählt Weizen zu den am meisten angebauten Getreidesorten der Welt

Im Allgemeinen gilt das Getreide als gut bekömmlich. Wer also einen empfindlichen Magen hat, ist mit Weizen gut beraten.

Da Weizen besonders hohe Ernte-Erträge bringt, wird das daraus gewonnene Mehl heutzutage besonders gerne für Lebensmittel wie Brot, Pasta oder Kuchen verwendet. Um einen möglichst hohen Ertrag sicherzustellen, setzt die konventionelle Landwirtschaft auf sogenannten Hochleistungsweizen

Landwirtschaft Hochleistungsweizen
Für besonders hohe Erträge wird in der konventionellen Landwirtschaft auf Hochleistungsweizen gesetzt.

Da diese ertragreiche Art aber auch besonders anfällig für Pilzbefall ist, kommen regelmäßig chemische Spritzmittel zum Einsatz, um das zu verhindern. Außerdem benötigt das Getreide große Mengen an Wasser, um zu gedeihen. Damit gilt Hochleistungsweizen leider auch als Umweltsünder. 

In der Bio-Landwirtschaft wird hingegen auf robustere Sorten des beliebten Getreides gesetzt und auf Chemie weitgehend verzichtet. Davon profitiert nicht nur unsere Gesundheit, sondern auch die Umwelt. 

Weizen vs. andere Getreidesorten

Betrachtet man die Nährstoffzusammensetzung der verschiedenen Getreidesorten, erkennt man, dass sie alle überwiegend aus Kohlenhydraten bestehen, wenig Fett enthalten und ein bisschen Eiweiß liefern. Das gilt für Urgetreide wie Hafer, Dinkel, Roggen und Co. genauso wie für Weizen. 

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Verteilung der Makronährstoffe in diversen Getreidesorten je 100 Gramm:

KalorienKohlenhydrateEiweißFett
Weizen326 kcal60 g11 g2 g
Dinkel331 kcal60 g14 g2 g
Einkorn320 kcal62 g19 g3 g
Emmer325 kcal62 g15 g3 g
Hafer351 kcal56 g11 g7 g
Gerste334 kcal63 g10 g2 g
Hirse363 kcal69 g11 g4 g
Mais331 kcal65 g9 g4 g
Roggen326 kcal61 g 10 g2 g
Reis351 kcal75 g9 g1 g
Nährwerttabelle verschiedener Getreidesorten

In der Tabelle siehst du, dass es weder in der Kalorienanzahl, noch in der Verteilung der Makronähstoffe große Unterschiede zwischen den einzelnen Getreidesorten gibt. In dieser Hinsicht macht es also kaum einen Unterschied, ob du zu Weizen greifst oder dich für eine andere Getreidesorten entscheidest. 

Grundnahrungsmittel Weizen
Beim Betrachten der Nährwerttabelle zeigt sich, dass Weizen nicht gesünder oder ungesünder als anderes Getreide ist.

Außerdem enthält das Korn wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium und Kalzium und die Vitamine A, B1, B2, B6 und E. Als Vollkorn-Variante liefert das Getreide außerdem gesunde Ballaststoffe, die nicht nur die Verdauung stärken, sondern auch unseren Blutzucker konstant halten. 

Gesundheitsmythen rund um Weizen

Weizen gilt in vielen Kreisen als ungesunder Dickmacher und spätestens seit Low Carb im Trend ist und glutenfreie Produkte sich steigender Beliebtheit erfreuen, machen viele einen großen Bogen um das weit verbreitete Getreide. 

Heutzutage wird hauptsächlich das gemahlene Korn in Form von Weizenmehl für allerlei Lebensmittel und Gerichte verwendet. Vollkornweizen in seiner ursprünglichen Form wird kaum noch genutzt. Genau dieses Mehl ist es allerdings, was dem Weizen seinen schlechten Ruf beschert. 

Wir haben zwei besonders hartnäckige Mythen über das Getreide etwas genauer beleuchtet: 

1. Weizen ist ungesund, weil er kaum Inhaltsstoffe enthält

Es steht in jedem Ernährungsratgeber und zählt zu den Top-Tipps wenn es darum geht, sich gesünder zu ernähren: Weißes Weizenmehl soll am besten bei jeder Gelegenheit durch das angeblich gesündere Vollkorn ersetzt werden. 

Doch was ist eigentlich der Unterschied? Beide Varianten haben die gleiche Menge an Kohlenhydraten und dennoch gilt Vollkornmehl als gesünder. Der Grund: Während bei der Vollkornvariante die Schale des Getreides mitgemahlen wird, wird sie für die Erzeugung von Weißmehl beim Mahlprozess entfernt. Dabei enthält die Schale eine Menge gesunder Ballaststoffe. Gemeinsam mit diesen Inhaltsstoffen fallen auch die gesundheitlichen Vorteile weg. 

Vollkorn mit Schale gesünder
Während bei Vollkornmehl die gesunde Schale mitgemahlen wird, wird sie bei der Weißmehlherstellung entfernt.

So wirken sich Ballaststoffe beispielsweise positiv auf die Verdauung aus und machen zudem länger satt. 

Auch wichtige B-Vitamine und einige Mineralstoffe sind fast ausschließlich in der Schale des Korns enthalten. So spricht man bei weißem Weizenmehl oft von leeren Kalorien, die kaum gesunde Nährstoffe liefern. 

Es stimmt also, dass weißes Mehl weniger Nährstoffe bietet als die Vollkornvariante, falsch ist es allerdings, diese Behauptung über Weizen per se aufzustellen. 

2. Weizen kann Diabetes begünstigen

Wie schon erwähnt, ist Getreide im Allgemeinen sehr kohlenhydratlastig. Das ist an sich jedoch nichts Schlechtes. Ungesund wird es dann, wenn du hauptsächlich “schlechte” bzw. einfache Kohlenhydrate zu dir nimmst. 

Im Gegensatz zu komplexen Kohlenhydraten gelangen sie schnell ins Blut und lassen deinen Blutzuckerspiegel rasant steigen. Als Folge schüttet dein Körper Insulin aus, um den Zuckergehalt im Blut wieder zu normalisieren. 

Da die ballaststoffreiche Schale des Vollkornweizens bei weißem Mehl entfernt wird, handelt es sich bei den darin enthaltenen Kohlenhydraten um diese einfachen und damit “schlechten” Kohlenhydrate

Konsumierst du nun sehr häufig Weizenmehl oder große Mengen anderer einfacher Kohlenhydrate, durch die dein Körper immer wieder große Mengen an Insulin ausschüttet, entwickelt dein Körper eine Insulinresistenz und du wirst krank. Man spricht dann von Typ-2-Diabetes

Weizen Auslöser Diabetes
Weizen steht im Verdacht bei übermäßigem Verzehr Typ-2-Diabetes zu begünstigen.

Das heißt, Weizen an sich ist hier nicht das Problem, sondern erst die Verarbeitung zu Weißmehl und der übermäßige Konsum von einfachen Kohlenhydraten. Daher ist es empfehlenswert so oft wie möglich auf die Vollkornvariante zurückzugreifen, um von den gesundheitlichen Vorteilen des Getreides zu profitieren.

Für wen Weizen tatsächlich ungesund ist 

Ein Grund, warum viele Menschen Weizen meiden, ist das darin enthaltene Gluten. Dabei handelt es sich um ein natürliches Eiweiß, das in vielen Getreidesorten enthalten ist. Seit Glutenunverträglichkeit, Zöliakie und Co. in aller Munde sind, wird Gluten oft für Verdauungsprobleme verantwortlich gemacht. 

Bei Menschen, die tatsächlich unter so einer Allergie oder Unverträglichkeit leiden, kann das Klebereiweiß zu Entzündungen im Darm führen und dadurch Bauchschmerzen auslösen. Im schlimmsten Fall führt der Verzehr von glutenhaltigen Lebensmitteln zu allergischen Reaktionen. Betroffene sollten daher Weizen bzw. glutenhaltiges Getreide im Allgemeinen vermeiden oder ganz darauf verzichten. 

Für all jene, die nicht davon betroffen sind, ist Gluten allerdings völlig unbedenklich und es gibt keinen Grund, glutenhaltige Produkte aus dem Speiseplan zu verbannen. 

Wenn du den Verdacht hast, unter Zöliakie, Glutenunverträglichkeit oder -sensitivität zu leiden, beobachte deinen Getreidekonsum und seine Auswirkungen. Für die eindeutige Abklärung solltest du aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen

Für alle, die Gluten besser vermeiden sollten, bietet VERIVAL eine große Auswahl an köstlichen glutenfreien Frünstücksprodukten. Entdecke unsere glutenfreien Porridges und Müslis oder probier unseren glutenfreien Rezept-Tipp: 

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Bircher-Frühstück im Glas

Vorbereitungszeit5 Min.
Cook Time10 Min.
Gang: Frühstück, Nachspeise
Keyword: Bircher, Porridge, Schichtfrühstück
Portionen: 1
Kalorien: 179kcal

Zutaten

Zubereitung

  • Porridge mit Milch oder Wasser kurz aufkochen lassen, Herd zurückdrehen und ca. 3 Minuten ziehen lassen. Anschließend in ein Glas geben.
  • Apfel in Würfel schneiden und mit ein wenig Milch und Zimt köcheln lassen, bis die Apfelstückchen ein wenig weich werden.
  • Ein paar Esslöffel Joghurt, zum Beispiel griechisches oder Naturjoghurt auf das Porridge geben.
  • Zum Schluss die Apfelstückchen als 3. Schicht ins Glas geben und mit ein paar Cashewnüssen toppen.

Video

Nährwerte

Calories: 179kcal | Carbohydrates: 33.1g | Protein: 5.4g | Fat: 2.3g

Das wahre Problem: Verarbeitete Lebensmittel mit Weizen

Wir halten fest: Das Weizenkorn in seiner natürlichen Form ist nicht gesünder oder ungesünder als andere Getreidesorten. Durch den Mahlprozess zu weißem Mehl werden dem Weizen zwar gesunde Nährstoffe entzogen, als ungesund gilt das Mehl dadurch aber trotzdem noch nicht.  

Ein wesentlicher Grund, warum eine weizenfreie Ernährung gesünder ist, sind verarbeitete Lebensmittel. Viele von ihnen enthalten Weizen. Wer also auf Weizen, und damit auf industriell verarbeitete Produkte verzichtet, wird davon gesundheitlich profitieren und wahrscheinlich sogar Abnehmerfolge erzielen. 

Das Problem ist allerdings auch hier nicht der Weizen, sondern die Kombination mit Zucker, Fett und sonstigen Geschmacksverstärkern. Bei Pizza, Kuchen, Keksen und Co. wird in den seltensten Fällen Vollkorn- oder Dinkelmehl verwendet und so entsteht der Eindruck, dass Weizen die Ursache allen Übels sein muss. 

verarbeitete Lebensmittel mit Weizen
Ungesund ist nicht Weizen an sich, sondern verarbeitete Lebensmittel, die neben dem Getreide auch noch viel Zucker und Fett enthalten.

Warum du Weizen ohne Bedenken genießen kannst

Bei genauerem Betrachten der Mythen rund um Weizen zeigt sich somit, dass erst verarbeitete Lebensmittel, die neben dem Getreide auch noch geschmacksverstärkende Zutaten enthalten, unserer Gesundheit schaden

Unsere Tipps lauten daher:

  • Entscheide dich bewusst für Vollkornmehl, um von den gesunden Inhaltsstoffen des Getreides zu profitieren. 
  • Koche und backe so oft wie möglich selbst, denn so entscheidest du, was in dein Essen kommen soll und was nicht. 
  • Lies die Zutatenliste von Lebensmitteln aus dem Supermarkt und lass die Finger von Produkten, die viel Zucker, ungesunde Fette und Geschmacksverstärker enthalten. 

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