Stress ist ein häufiger Begleiter in der modernen Gesellschaft geworden. Alles immer sofort, nichts auf morgen verschieben und am besten in der Sekunde alles erledigen. Der Drang zur Perfektion in vielen verschiedenen Dingen führt zu einer unangenehmen Mehrbelastung. Und eben durch diese stetige Überlastung im Job oder der Ausbildung – manchmal auch beides gleichzeitig – haben immer mehr Menschen mit den Folgen von Stress zu kämpfen. Burnout und ähnliche stressbedingte Krankheiten werden auch immer häufiger diagnostiziert. Was kann man also tun, um möglichst stressfrei in den Tag zu starten und was hilft dabei Stress effektiv abzubauen?

Wir sind überzeugt: Der Morgen ist, wo alles beginnt. Nichts ist schlimmer, als nach einem hektischen Morgen schon gestresst am Arbeitsplatz aufzutauchen.Das bedeutet im Umkehrschluss, je entspannter und gemütlicher du in den Tag startest, desto besser bist du gegen Alltagsstress gewappnet. Mit den nachfolgenden Tipps versuchen wir dir also dabei zu helfen, einen stressfreieren Tag zu haben.

1. Gesundes und ausgewogenes Frühstück

Wer ausgewogen frühstückt, startet satt und gut gelaunt in den Tag. Da der Energiespeicher des Körpers über Nacht fast vollständig geleert wird, ist es wichtig, nie aufs Frühstück zu verzichten, sondern morgens rasch wieder Energie in Form von Nahrung zu tanken. So kommst du nicht nur schneller in Schwung, sondern hast automatisch gleich bessere Laune. Denn ohne Frühstück wird man schnell hungrig und davon schlecht gelaunt. Wer aber schon mal hungrig eine Tätigkeit ausgeübt hat, weiß genau, wovon wir sprechen, noch dazu, wenn diese womöglich nicht gerade zu deinen Lieblingsbeschäftigungen gehört.

Mit unseren gut ausbalancierten Müsli- und Porridgekreationen, einem Milch- oder Pflanzendrink-Produkt deiner Wahl und etwas frischem Obst zauberst du dir in Windeseile ein vollwertiges Frühstück in die Schüssel – und gibst so deinem Körper genau, was er braucht. Noch ein Vorteil: Ein ausgewogenes Frühstück hilft den ganzen Tag über dabei, Heißhungerattacken vorzubeugen.

2. Wichtige Entscheidungen am besten am Vorabend treffen

Jeder kennt es: Der Wecker läutet, man drückt den Snooze-Knopf, noch 10 Minuten – dann geht’s los. Hier hilft es, wenn man die wichtigsten Dinge bereits am Abend zuvor erledigt. Man kann zum Beispiel das Outfit für den nächsten Tag schon am Vorabend herauslegen. Oder auch eine bereits gepackte Tasche oder ein gepackter Rucksack können helfen, die Entscheidungsfindung am Morgen zu erleichtern. Wer gerne Overnight Oats isst, hat quasi über Nacht schon für ein leckeres und nahrhaftes Frühstück gesorgt und morgens eine Sache weniger zu tun. Man spart so Nerven und Zeit – eine Win-Win-Situation also.

3. Der „leichteste“ Tipp: Steh früher auf!

Wir geben zu: es ist zwar der einfachste Tipp und auch der offensichtlichste, aber wahrscheinlich nicht jener, der sich am leichtesten umsetzen lässt. Für Morgenmuffel fast ein Ding der Unmöglichkeit. Und selbst für Menschen, die sich nicht so schwer tun beim Aufstehen, erstmal eine Umstellung. Aber eines ist sicher: morgens 20-30 Minuten mehr Zeit zu haben, zahlt sich extrem aus. Wenn man seine gesamte Morgenroutine entspannter angehen kann, reduziert das den Stress ungemein. Also vielleicht einfach mal probieren, auch wenn es erst schwer klingen mag. Man gewöhnt sich schließlich an alles 😉 Und wer trotzdem meint, nach dem Aufstehen am liebsten sofort wieder Richtung Bett umdrehen zu wollen, sollte mal versuchen, mit einer Schüssel Porridge in den Tag zu starten. Haferbrei ist mit der richtigen Basis nämlich nicht nur blitzschnell zubereitet, sondern warmes Frühstück hilft auch gegen Müdigkeit.

4. Bewegung ist gut für dich!

Ein weiterer sehr offensichtlicher Tipp: Sport zu treiben ist grundsätzlich sehr gesund für Körper und Geist. Wenn man es schafft, etwas Sport in den Tag zu packen, wird man sich sehr schnell vitaler und freier fühlen. Wenn sich Menschen sportlich betätigen werden Hormone ausgeschüttet – unter anderem Endorphine und Serotonin. Bei Stress produziert der Körper ebenso Hormone: Adrenalin, Insulin und Cortisol. Diese Hormone versetzen den Körper in einen durchgehenden Alarmzustand. Mit Sport kann man diesem Zustand entgegenwirken. Ob klassisches Workout, eine Runde Yoga oder ein kleiner Spaziergang – ein wenig Bewegung tut nicht nur der Gemütslage gut, sondern bringt deinen Kreislauf in Schwung.

Bewegung ist gut für dich
Bewegung am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen (Bild von @_lieblings_momente_)


5. Musik befreit den Kopf

Musik ist ein Wundermittel. Beim Musikhören kann man abschalten, tanzen, weinen oder sich einfach nur wohlfühlen. Genau das registriert der Körper auch – und schüttet ebenso Hormone aus, die gegen das Stressempfinden des Körpers ankämpfen. Hier geht’s übrigens zu unserer Good Morning Playlist – einfach anwerfen und die gute Laune kommt von allein 😉

6. Positive Mind = Positive Day

Wer mit einer positiven Einstellung in den Tag startet, wird auch eher Positives zurückbekommen. Hierbei tritt das Prinzip der „self-fulfilling-prophecy“ (zu Deutsch: selbsterfüllende Prophezeihung) in Kraft. Wer positiv denkt, wird auch eher das Positive in verschiedenen Dingen erkennen können. Ein Tipp, wie man diese Theorie ganz einfach in die Praxis umsetzen kann: Schreibe morgens, bevor den Tag so richtig beginnst, drei oder mehr Dinge auf, für die du dankbar bist. Das lenkt den Blick auf die schönen Seiten des Lebens und zaubert dir nicht selten ein Lächeln ins Gesicht. Und wenn man bereits mit einem Lächeln in den Tag startet, bekommt man auch eher ein Lächeln zurück. Trotzdem sei gesagt: Es gibt einfach die Tage, an denen man nicht lächeln kann. Und das ist okay. Das gehört dazu.

7. You do YOU!

Wahrscheinlich der wichtigste Tipp: Mach das, worauf DU Lust hast. Wenn du dich wohlfühlst, wird Stress automatisch abgebaut. Heute keine Lust auf gesundes Frühstück? Deine Morgenroutine kann dich heute mal? Sei nicht zu streng mit dir, sondern mach einfach das, was sich gut anfühlt. Sich selbst zu kennen und zu wissen, was man braucht, um glücklich zu sein, ist wohl das wichtigste Heilmittel gegen Stress.