Unser Magen Darm System ist wohl eines der komplexesten Systeme unseres Körpers. Willst du dein Wohlbefinden steigern, dann gilt auch: Darmgesundheit fördern. 

Denn die zahlreichen Aufgaben des menschlichen Darms verbinden ihn eng mit dem gesamten Organismus. Vom Hormonhaushalt über das Immunsystem bis – selbstverständlich – zur Versorgung des Körpers mit Nährstoffen und Flüssigkeit, überall spielt der Darm mit. 

Dabei wird auch immer wieder von der Darmflora gesprochen, also von der mikrobiellen Zusammensetzung des Darms, die eine wesentliche Rolle für die Gesundheit dieses Organs spielt.

Im Darm befinden sich nämlich unfassbar viele dieser winzig kleinen Lebewesen, den Mikroben. Schauen wir uns also den Darm einmal etwas genauer an: 

Wie lang ist der Darm? In welche Abschnitte teilt er sich ein und welche Funktionen erfüllen diese jeweils? Wie lässt sich erkennen, ob es dem Darm gut geht? Und wie kann ich ihn bei seiner wichtigen Aufgaben unterstützen? 

Was ist ein gesunder Darm und welche positiven Effekte haben Haferflocken auf den Darm? All diese und weitere Fragen werden wir in folgendem Beitrag beantworten.

Das Wichtigste über den Darm

  • Rekordhalter: mit sechs bis acht Metern ist der Darm das längste menschliche Organ, seine Oberfläche hat die Größe eines Tennisplatzes (etwa 400 m²) und ist unsere größte Kontaktfläche zur Außenwelt.
  • Über 100 Billionen Bakterien leben im Darm; die Darmflora eines jeden Menschen ist dabei so individuell wie ein Fingerabdruck
  • Der Darm verwertet Nahrung und versorgt den Körper so mit Nährstoffen und Wasser
  • Der Darm besitzt mehr Nervenzellen als unser Rückenmark und ist direkt mit dem Hirn verbunden
  • Unser Darm ist einer der Hauptakteure des Immunsystems
Das Wichtigste über den Darm

Darmgesundheit und Wohlbefinden stehen in engem Verhältnis

Immer wieder ist davon zu hören, welch großen Einfluss der Magen Darm Trakt und dessen Gesundheit auch auf den restlichen Körper zu haben scheint. 

Kein Wunder: Die lebenswichtigen Nährstoffe, die unseren Körper am Laufen halten, nimmt größtenteils unser Darm auf. Ist er gesund, ist der ganze Organismus besser versorgt. 

Auch beim Stoffwechsel, für unser Immunsystem und natürlich für unseren Flüssigkeitshaushalt spielt der Darm eine entscheidende Rolle. 

80 Prozent der Immunzellen des Körpers befinden sich im Darm. Ein Anteil von neunzig Prozent unseres Serotonins wird hier gebildet – unser Glückshormon. 

Du siehst also: Der Darm spielt für unser Wohlbefinden eine größere Rolle, als du vielleicht bis jetzt geglaubt hast. Darum ist es auch so wichtig, dass wir unsere Darmgesundheit fördern. Ein wichtiger Teil dieser Gesundheit des Darms ist gekennzeichnet durch die Darmflora.

Was versteht man unter Darmflora?

Der Darm ist voller Leben. Über 100 Billionen Bakterien besiedeln ihn – eine ganze Menge. Die Zusammensetzung dieser Bakterien-Kolonie ist bei jedem Menschen ganz individuell und hängt auch stark von der Ernährung ab. 

Wichtig ist dabei, dass sich die guten Bakterien – wie beispielsweise Bifidobakterien und Lactobazillen – immer in einem günstigen Verhältnis zu den schlechten Bakterien, wie den Clostridien, befinden.

Stimmt dieses Verhältnis nicht, so sind Krankheiten die Folge. Verschiedene Darmkrankheiten können wiederum auch andere Krankheitsbilder begünstigen. So können entzündliche Darmerkrankungen bei der Entstehung von Übergewicht eine Rolle spielen. 

Damit dein Darm und dein Körper gesund bleiben, gilt also: Darmgesundheit fördern, in der Hauptsache durch eine abwechslungsreiche und pflanzenbetonte, gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse. 

Hafer hilft dir beim Darmflora aufbauen und stärken. Das liegt daran, dass Hafer nicht nur reich an vielen wichtigen Nährstoffen ist, sondern auch voller Ballaststoffe steckt. Du kannst Hafer in Form von Haferflocken optimal in dein gesundes Frühstück einbauen.

Wie erkenne ich, ob mein Darm gesund ist?

Der Darm spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit des ganzen Körpers. Ist dein Darm gesund, stehen die Chancen gut, dass du dich auch ansonsten gut fühlst. 

Ist hingegen etwas mit deinem Darm nicht in Ordnung, so kannst du das in aller Regel schnell bemerken. Zeichen hierfür sind Blähungen, Verstopfung oder Durchfall. 

Auch wenn diese Erscheinungen nicht gleich Schlimmstes zu bedeuten haben, solltest du trotzdem gut auf die Zeichen deines Körpers achten und spätestens dann ärztlichen Rat hinzuziehen, wenn sie häufig auftreten. In vielen Fällen ist schon die Anpassung der Ernährung der Schlüssel zur Verbesserung deines Wohlbefindens.

Was der Stuhlgang über deine Darmgesundheit aussagt 

Im Zusammenhang mit der Darmgesundheit ist das nicht unbedingt das beliebteste Thema. Trotzdem kann der Stuhlgang einiges über den Zustand des Darms aussagen. 

Form und Konsistenz können uns beispielsweise verraten, ob wir ausreichend mit Ballaststoffen oder auch Flüssigkeit versorgt sind. Beides ist besonders wichtig, willst du deine Darmgesundheit fördern. Aber auch die Farbe des Stuhlgangs kann wichtige Anhaltspunkte bieten.

  • Grüner Stuhlgang kann einfach nur bedeuten, dass grüne Lebensmittel, wie beispielsweise Spinat verzehrt wurden. Sollte er mit Durchfall einhergehen, kann er aber auch auf eine Infektion mit Salmonellen hinweisen.
  • Gelber Stuhlgang weist womöglich auf eine Glutenunverträglichkeit hin. Es können aber auch Probleme mit der Verdauung von Fett der Auslöser sein.
  • Vorsicht bei schwarzem Stuhlgang. Diese Farbe kann von der Verdauung von Blut herrühren und auf Blutungen im oberen Bereich des Verdauungstraktes hinweisen.

Was ist das Mikrobiom?

Das Mikrobiom bezeichnet die individuelle Zusammenstellung der über 100 Billionen Mikroben, die unseren Darm besiedeln. Dieses Mikrobiom ist bei jedem Menschen einzigartig.

Es beginnt sich bereits im Zuge der Geburt zu bilden. Der Darm eines Ungeborenen ist nämlich noch komplett keimfrei. Kommt es bei der Geburt zum ersten Mal mit Mikroben in Berührung, beginnt sofort auch die Besiedelung des Darms.

Meist handelt es sich bei den ersten Bakterien, mit denen das Kind in Berührung kommt, um die Vaginal- und Darmbakterien des gebärenden Menschen. Beim Kaiserschnitt sind es meist Hautbakterien.

Das Mikrobioms unseres Darms hält ihn gesund – jedenfalls, wenn es sich selbst im Gleichgewicht befindet. Dieses Gleichgewicht kann durch Faktoren wie einen gesunden Lebensstil mit einer bewussten und pflanzenbasierten Ernährung positiv beeinflusst werden.

Darmgesundheit bei Kindern

Darmgesundheit bei Kindern

Ein gesunder Darm ist auch für Kinder wichtig. Wie beschrieben, bildet sich das Mikrobiom des Darms erstmals mit der Geburt. Dieser Erstkontakt mit Bakterien kann bereits Einfluss auf die gesundheitliche Zukunft nehmen. 

So scheinen Kinder, die per Kaiserschnitt auf die Welt kommen, öfter an Übergewicht, Asthma, Neurodermitis oder Autoimmunkrankheiten zu leiden.

Obwohl sich das Mikrobiom des Darms so früh bildet, sollte besonders bei jüngeren Kindern die Darmgesundheit immer im Blick behalten werden. Denn ihr Organismus und somit auch die Darmflora befinden sich in der Entwicklung und können auf Veränderungen, beispielsweise in Sachen Ernährung, noch sensibel reagieren. 

Je nach Situation kann eine Unterstützung der Darmflora von Kindern mit Probiotika sinnvoll sein. Das kann zum Beispiel nach der Gabe von Antibiotika gelten. Dabei sollten solche Maßnahmen immer mit ärztlichem Rat ergriffen werden. 

Die Basis einer gesunden Darmflora bildet jedoch auch bei Kindern die gesunde und ausgewogene, pflanzenbetonte Ernährung. So kann ein warmes Porridge-Frühstück nicht nur wertvolle Nährstoffe bieten, sondern auch zur ballaststoffreichen Ernährung beitragen den Stoffwechsel anregen.

Stärkt stillen die Darmflora und das Immunsystem?

Das Stillen von Babys stärkt tatsächlich deren Immunsystem und auch das Mikrobiom des Darms. Denn es ermöglicht die Ansiedelung vielfältiger, guter Bakterien im Darm. 

Und je vielfältiger sich die Darmflora zusammensetzt, umso besser ist dies für die Abwehrkräfte.

Welche Aufgaben und Funktionen besitzt der Darm?

Unser Darm geht vielen verschiedenen Aufgaben nach. Hier wird ein Großteil des Glückshormons Serotonin gebildet. Außerdem befindet sich hier gewissermaßen die Zentrale unseres Immunsystems. Auch das geflügelte Wort „Bauchgefühl“ kommt nicht von ungefähr. 

Denn unser Darm verfügt mit rund 100 Millionen Exemplaren mehr Nervenzellen als das Rückenmark und ist außerdem direkt mit dem Gehirn verbunden. 

Die Aufgabe, die wohl die meisten mit dem Darm verbinden, ist die Aufnahme von Nährstoffen und Flüssigkeit aus unserer Nahrung. Dabei erfüllen verschiedene Abschnitte des Darms auch unterschiedliche Aufgaben. Sehen wir uns diese einmal genauer an.

Dünndarm – Anatomie und Funktion

Der Dünndarm stellt mit seinen etwa fünf Metern den längsten Darmabschnitt dar. Er liegt gewunden im Bauchraum und wird auch Darmgekröse genannt.

Seine Aufgabe: Nährstoffe aus der Nahrung resorbieren. Damit dieser Prozess optimal vonstattengehen kann, verfügt der Dünndarm über viele Falten und Zotten. 

Sie vergrößern die Oberfläche, die Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Wasser aufnehmen und ins Blut transportieren kann. Auch der Dünndarm wird wiederum in die folgenden Abschnitte eingeteilt:

Zwölffingerdarm (Duodenum)

Der Zwölffingerdarm, Duodenum genannt, schließt an den Magen an. Er ist der erste Abschnitt des Dünndarms und hat eine Länge von ungefähr 25 bis 30 Zentimetern – also etwa zwölf Finger lang. 

Hier läuft die Verdauung, die in Mund und Magen begonnen hat, weiter. Dafür produziert der Zwölffingerdarm zahlreiche Enzyme.

Leerdarm (Jejunum)

Auf den Zwölffingerdarm folgt der Leerdarm. Auch hier werden weiterhin Nährstoffe aufgenommen: Proteine, Kohlenhydrate, Fett, Vitamine und Salz, aber auch Wasser. 

Übrigens: Das berühmte Magenknurren kommt eigentlich gar nicht aus dem Magen, sondern entsteht durch Luftgeräusche in diesem Darmabschnitt.

Krummdarm (Ileum)

Der letzte Abschnitt des Dünndarms. Hier werden Wasser und Gallensäure resorbiert. Die meisten anderen für den Körper verwertbaren Bestandteile der Nahrung wurden bis zu diesem Punkt schon aufgenommen, darum finden sich hier weniger Falten und Zotten. 

Das Spezialgebiet des Krummdarms ist dafür die Abwehr von Keimen, die sich womöglich in der Nahrung befanden.

Dickdarm – Anatomie und Funktion

Der Dickdarm ist etwa anderthalb, also 1,5 Meter lang und umrahmt praktisch den Dünndarm. Wie der Name bereits vermuten lässt, besitzt der Dickdarm einen größeren Querschnitt als der Dünndarm. 

Seine Hauptaufgabe: das Eindicken des Nahrungsbreis. Zotten befinden sich im Dickdarm nicht, alle verdaulichen Stoffe wurden bereits aufgenommen.

Blinddarm mit Wurmfortsatz (Appendix vermiformis)

Der Blinddarm ist den meisten im Zusammenhang mit der berüchtigten Blinddarmentzündung ein Begriff. Tatsächlich ist in einem solchen Fall nicht der Blinddarm selbst, sondern sein Wurmfortsatz entzündet

Der Blinddarm selbst scheint übrigens gar kein so nutzloses Organ zu sein, wie oft geglaubt wird. In ihm befinden sich viele nützliche Darmbakterien, die anscheinend wie eine bakterielle Vorratskammer fungieren können.

Grimmdarm (Kolon)

Der Grimmdarm macht den größten Teil des Dickdarms aus. Hier wird der Speisebrei eingedickt und gleichzeitig durch die Produktion von Schleim gleitfähig gehalten.

Mast- oder Enddarm (Rektum mit Anus)

Im Mastdarm sammeln sich letztendlich alle unverdaulichen Bestandteile der Nahrung. Zahlreiche Nerven des Analkanals signalisieren, wann der Darm entleert werden muss. 

Dank des Schließmuskels geschieht dies willentlich. Und wie oft Stuhlgang ist normal? Das ist sehr individuell. Ob dreimal am Tag oder alle zwei Tage – nur bei starken und anhaltenden Veränderungen des individuellen Rhythmus solltest du hellhörig werden.

Richtige Ernährung für eine starke Darmflora

Tipps für einen gesunden Darm sind immer gern gesehen. Eine starke Darmflora ist von einem vielfältigen Mikrobiom des Darms gekennzeichnet. 

Studien​1​ haben ergeben, dass dieses Mikrobiom diesen Zustand von Vielfalt am ehesten erreicht, wenn die gesunde Ernährung pflanzenbasiert und ausgewogen – also ohne zu viel Fett, Salz, Zucker oder stark verarbeitete Produkte – daherkommt. 

Besonders Entscheidend für einen gesunden Darm ist auch die ausreichende Zufuhr von Ballaststoffen. Hier wird der Bedarf von vielen Menschen oft nicht erreicht, da zum Beispiel Vollkorn oder Hülsenfrüchte in vielen Fällen zu wenig Platz im Speiseplan eingeräumt wird. 

Richtige Ernährung für eine starke Darmflora

Was ist gut für den Darm? Darmgesundheit

Mit verschiedenen Maßnahmen kannst du ganz gezielt deine Darmgesundheit fördern. 

Wichtig ist es dabei immer, auch auf die Signale des Körpers zu hören und Beschwerden wie Durchfall, Blähungen und Verstopfung nicht als normal abzutun, besonders dann, wenn sie häufiger auftreten.

Ein wichtiger Punkt in Sachen Darmgesundheit stellt auf jeden Fall die Ernährung dar. Hier können wir jedoch auch am effektivsten selbst Einfluss nehmen.

Probiotika und Probiotika Präparate zur Stärkung der Darmgesundheit?

Pro- und Präbiotika und die entsprechenden Präparate sollen eingenommen die Darmgesundheit fördern und die Darmflora aufbauen.

Das gelingt, indem sie dabei helfen, nützliche Bakterien im Darm anzusiedeln. Zu ihnen zählen Laktobazillen und Bifidobakterien. Probiotika können beispielsweise zur Linderung von Durchfall eingesetzt werden.

Bei der Einnahme von Präparaten ist es sinnvoll, ärztlichen Rat zu beachten. Denn so individuell die Darmflora eines jeden Menschen ist, so ist auch die Wirkung von Probiotika bei jedem Menschen anders und kann der Darmgesundheit im schlimmsten Falle eher abträglich sein.

Präbiotika

Präbiotika sind unverdauliche Ballaststoffe. Sie werden nicht durch die Verdauungsenzyme abgebaut, die unser Darm selbst produziert. Stattdessen füttern sie die nützlichen Bakterien des Darms. 

Diese wiederum können die Darmgesundheit fördern. Präbiotika sind beispielsweise Inulin und Oligofructose. Lebensmittel wie Spargel, Zwiebeln oder Hülsenfrüchte enthalten natürlicherweise Präbiotika. 

Polyphenole

Wenn du dich nach der Faustregel „Iss den Regenbogen“ ernährst, brauchst du dir über deine ausreichende Versorgung mit Polyphenolen keine Gedanken zu machen.

Denn diese sekundären Pflanzenstoffe finden sich in bunten Gemüsen und Obst. Im Dickdarm entfalten diese Stoffe dann ihre antioxidative und entzündungshemmende Wirkung.

Was gefährdet die Darmgesundheit?

Verschiedene Faktoren können unsere Darmflora aus dem Takt bringen und die Gesundheit unseres Darms beeinträchtigen.

Zu diesen gehören beispielsweise eine falsche Ernährung, Stress oder bestimmte Medikamente wie Antibiotika. Gehen wir im Folgenden auf ein paar Punkte näher ein.

Ungesunde Ernährung – Welche Lebensmittel sind schlecht für den Darm?

Einige Lebensmittel schaden unserer Darmgesundheit, können aber leicht vermieden werden. Zu ihnen gehören stark verarbeitete Lebensmittel, aber auch der übermäßige Konsum von Zucker, Salz und Fett kann den Darm belasten.

Generell ist der Verzehr tierischer Produkte der Darmgesundheit tendenziell eher abträglich. Das Mikrobiom des Darms von Menschen, die sich pflanzenbasiert ernähren, ist deutlich vielfältiger und die Darmgesundheit ist entsprechend oft besser. 

Darum ist diese Art der Ernährung, auf der beispielsweise auch die vegetarische oder vegane Lebensstil basieren, die empfehlenswertere.

Warum Stress ein schlechter Begleiter für deine Darmgesundheit ist

Du hast in diesem Beitrag bereits erfahren, wie eng der Darm mit unserem Gehirn verbunden ist und über wie viele Nervenzellen er verfügt.

Darum hat auch Stress – ein Faktor, dem wir wohl am ehesten der psychischen Gesundheit zuordnen würden – nicht wenig mit unserer Darmgesundheit zu tun. 

Bei Stress kann es zu Durchfall, Blähungen oder auch Verstopfung sowie allgemeinem Unwohlsein kommen. Entspannungstechniken wie Meditation oder Yoga, aber auch ausreichend Schlaf helfen dem Darm bei der Regeneration.

Welche Krankheiten können vom Darm ausgehen?

So wichtig unser Darm für den gesamten Körper ist, so können auch verschiedene Krankheiten von ihm ausgehen. Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten:

Chronisch-entzündliche DarmerkrankungenMorbus Chrohn Colitis ulcerosa 
Nahrungsmittelunverträglichkeiten– Glutenunverträglichkeit (und ggf. daraus resultierende Zöliakie)
– Fruktoseunverträglichkeit
– Histaminunverträglichkeit
Sonstige Erkrankungen– Reizdarmsyndrom (RDS)
– Appendizitis (umgangssprachlich Blinddarmentzündung)
– Darmtumor Polyposis Coli
– Polypen Darm Kolorektales
– Karzinom (Dickdarmkrebs)
– Magen Darm Virus (auch Magen Darm Grippe)

Fazit

Unser Darm ist ein faszinierendes Organ, das an vielen wichtigen Funktionen unseres Organismus beteiligt ist und der dich mit den Stoffen versorgt, die dein Körper zum Leben benötigt.

Er begleitet unseren Körper bei vielen körperlichen und geistigen Aufgaben. Ihn dabei zu unterstützen, muss gar nicht so schwer sein.

Du konntest in diesem Beitrag erfahren, dass unsere Ernährung einen ganz wesentlichen Anteil an der Gesundheit des Darms nimmt. Hier spielen besonders die Ballaststoffe eine zentrale Rolle. 

Doch da zunehmend Produkte wie weiße Nudeln, Weißbrot oder verarbeitete Produkte den Platz von Vollkornprodukten einnehmen, statt Hülsenfrüchten oft Fleisch und andere tierische Produkte verzehrt werden, kommen diese Ballaststoffe inzwischen bei vielen zu kurz.

Dabei kann es ganz einfach und köstlich sein, diese Ballaststoffe in ausreichender Menge zu sich zu nehmen.

Den Grundstein für die optimale Versorgung mit ihnen kannst du schon beim Frühstück mit Hafer und Haferflocken legen – sei es in Form von einem warmen, fruchtigen Porridge oder einem knusprigen Müsli. 

Unsere Verival Frühstücksideen sorgen für einen guten, gesunden Start in den Tag, indem sie dich mit Nährstoffen und natürlich mit vielen Ballaststoffen versorgen. So tust du nicht nur dir etwas Gutes, sondern auch deinem Darm.

  1. 1.
    Wissenschaft aktuell. Vegane Kost verbessert Darmflora und senkt Körpergewicht. Wissenschaft aktuell. Published September 17, 2019. Accessed April 28, 2021. https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Vegane_Kost_verbessert_Darmflora_und_senkt_Koerpergewicht1771015590746.html