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Was du über Beeren wissen solltest

April 9, 2020
  • Ernährung
  • Frühstück
Was du über Beeren wissen solltest

Dem Namen nach gelten so beliebte Früchte wie Erdbeeren, Him- und Brombeeren oder Johannis- und Preiselbeeren als Beeren. Doch sind sie das auch wirklich, rein wissenschaftlich betrachtet? Befasst man sich genauer mit der Materie, erkennt man, dass es Unterschiede gibt.

Wir werden diesen auf den Grund gehen und auch klären, was es beim Kauf von Beeren zu beachten gilt. Außerdem erläutern wir, warum Beeren gut für die Gesundheit im Allgemeinen und für Gedächtnis und Herz im Besonderen sind.

Und als Draufgabe kannst du dich auf Tipps zur richtigen Lagerung und Verarbeitung der kleinen Früchte freuen. Richtig eingefroren halten Beeren nämlich ewig und so brauchst du auch im Winter nicht darauf zu verzichten. Porridge mit Beeren schmeckt einfach fantastisch.

Warum sind Beeren so gesund?

Müsli Schüssel

In Beeren stecken wasserlösliche Pflanzenstoffe, die eine antioxidative Wirkung haben. Damit reparieren sie beschädigte Körperzellen und schützen den Körper vor Schädigung durch freie Radikale.

Je dunkler die Beeren, desto mehr sekundäre Pflanzenstoffe enthalten sie. Der Pflanzenstoff, der für die satte Farbe der kleinen Früchte sorgt, wirkt allgemein entzündungshemmend und stärkt die Immunabwehr. Je dunkler eine Beere, desto gesünder ist sie auch.

Bereits eine Schale Beeren pro Woche stärkt das Immunsystem und kann die Gedächtnisleistung erhöhen. Außerdem sind Beeren gesund für Augen und Zähne. Sie sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien. Gleichzeitig sind sie arm an Kalorien.

Egal, ob du Beeren als Topping für Porridge verwendest oder dein Müsli mit leckeren Beeren anreicherst: Du isst gleich doppelt gesund. Haferflocken wirken sich günstig auf Herz und Kreislauf aus. Und Beeren vereinen eine ganze Reihe gesundheitsförderlicher Eigenschaften. Dabei schmecken sie gut und lassen sich nach Lust und Laune kombinieren. Klingt doch eigentlich unwiderstehlich, oder?

Welche Arten von Beeren gibt es?

Schließfrüchte

Laut Botanik zählen nur Früchte, die aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangen sind, als Beeren. Sie werden unter dem wissenschaftlichen Namen Schließfrucht zusammengefasst.

Schließfrüchte zeichnen sich durch eine komplette Fruchtwand – auch während der Reife – aus. Das ist die komplizierte Erläuterung. Einfacher erklärt sind „echte“ Beeren häufig an ihrem Erscheinungsbild zu erkennen: Sie sind rund, kräftig gefärbt und haben in der Regel mehr als einen Samen.

Zu den Schließfrüchten zählen:

  • Rote Johannisbeeren, weiße Johannisbeeren und schwarze Johannisbeeren
  • Preiselbeeren
  • Blaubeeren (Heidelbeeren)
  • Weinbeeren (die gute alte Traube)

Interessanter Vermerk am Rande: Auch Gurken, Tomaten, Steinfrüchte – Pfirsich oder Marille – und sogar Bananen gehören zu den Schließfrüchten.

Sammelfrüchte

Erdbeeren, Himbeeren oder Brombeeren hingegen gelten als Sammelfrüchte. Laut Wissenschaft handelt es sich dabei um Früchte, die durch eine Verwachsung von Einzelfrüchten entstehen. Diese Einzelfrüchte entstammen alle einer einzigen Blüte.

Schließbeeren hin oder Sammelbeeren her, sie alle schmecken gut und sind gesund. Du kannst Beeren vielseitig zubereiten. Sie lassen sich zu Marmeladen verarbeiten und schmecken im täglichen Müsli.

Du kannst Beeren als Topping von Porridge und Joghurt verwenden und ein gesundes Frühstück genießen. Selbstverständlich schmecken Beeren aber nicht nur früh am Tag. Auch zwischendurch und als nahrhafte Nachspeise am Nachmittag machen die Früchte allerhand her.

Gesunde Beeren – Inhaltsstoffe und besondere Wirkung

Dass Beeren gesund sind haben wir bereits festgestellt. Doch was genau macht sie so wertvoll für unser Wohlbefinden?

Beeren sind reich an Vitaminen, Ballaststoffen und Mineralien wie Kalium, Eisen oder Magnesium. Daneben verfügen sie über sekundäre Pflanzstoffe, die im Körper besondere Funktionen erfüllen. Außerdem wirken einige Beeren auch entzündungshemmend.

Ganz nebenbei bestehen zahlreiche Beeren zu einem Gutteil aus Wasser. Das heißt, sie sind kalorienarm und genau richtig, wenn du auf deine Linie sowie eine bewusste und gesunde Ernährung achten möchtest.

Einige Beeren haben einen angenehme säuerlichen Geschmack und lassen sich daher spezielle mit süßen Beeren vermischen.

Welche Beeren sind am gesündesten?

Besonders exotische Beeren gelten als wahre Kraftpakete in Sachen Gesundheit und Wohlbefinden. Allen voran gehören dazu Acai-Beeren aus Brasilien, Goji-Beeren aus China oder Cranberries aus Nordamerika. Sie alle gehören mittlerweile auch in Europa zum Standardangebot.

Goji-Beeren für gesundes Frühstück mit Verival
Goji-Beere

Dabei haben auch heimische Schließ- und Sammelfrüchte durchaus gesunde Nebenwirkungen. Und sie schmecken nicht nur frisch gepflückt gut, sondern lassen sich auch gut einfrieren.

Folgende leckere Beeren sind besonders nahrhaft und gesund

  • Heidelbeeren: wird auch Blaubeere genannt. Die wohlschmeckenden Beeren verdanken ihre tiefblaue Farbe dem Farbstoff Myrtillin. Dieser neutralisiert freie Radikale und beugt Krebs- sowie Herzerkrankungen vor.

    Darüber hinaus soll sich der Verzehr positiv auf das Erscheinungsbild der Haut auswirken. Wie gut, dass wir in den Tiroler Bergen reichlich Blaubeeren finden und diese unseren Müsli Mischungen hinzufügen können!
  • Erdbeeren: Obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, sind Erdbeeren aromatisch und herrlich saftig. Sie haben einen überdurchschnittlich hohen Gehalt an Vitamin C. Außerdem sind sie reich an Antioxidantien, die gegen Krebs vorbeugen und die Gedächtnisleistung erhöhen sollen.

    Und dank ihres hohen Wassergehalts sind Erdbeeren echte Schlankmacher. Je mehr Sonne sie tanken können, desto aromatischer und fruchtiger werden sie. Du solltest dich also gedulden und nicht zu früh ernten.
  • Himbeeren: Diese leicht stacheligen Früchte geizen trotz ihrer kompakten Größe nicht mit gesunden Inhaltsstoffen. Himbeeren enthalten zahlreiche Mineralien und Spurenelemente sowie Antioxidantien.

    Sie strotzen so richtig vor B-Vitaminen, die wichtig für unseren Stoffwechsel sind. Himbeeren sind also auch gesund für Knochen, Zähne, Herz und Kreislauf. Mit einem Wassergehalt von 86 Prozent liegen sie bei den Schlankmachern fast gleichauf mit Erdbeeren.

    Übrigens: Himbeeren gelten in unseren Breitengraden als eine der ältesten Kulturpflanzen. Bereits Hildegard von Bingen war sich ihrer Wirkung bewusst. Und diese Dame wusste bekanntlich, was gesund war.
  • Brombeeren: Die Heckenfrüchte sind ganz besonders reich an Vitaminen und enthalten doppelt so viel Vitamin E wie andere Beeren.

    Außerdem sind Brombeeren reich an Vitamin C und Provitamin A sowie Magnesium, Kalzium und Kalium. Die dunklen Beeren entgiften zudem und senken den Blutdruck.

Diese Aufzählung bedeutet selbstverständlich nicht, dass andere Beerensorten nicht auch ideal für eine gesunde Ernährung wären.

Herz und Gedächtnis mit Beeren stärken

Schon eine Schale Früchte pro Woche stärkt Herz und Gedächtnis, aber auch Immunsystem, Augen und Zähne. So kam eine Studie der Harvard School of Public Health zu dem Ergebnis, dass der Verzehr einer Schale Erdbeeren oder Blaubeeren wöchentlich das Herzinfarkt-Risiko um ein Drittel senkt. Die Studie macht Antioxidantien für diese positive Wirkung verantwortlich.

Auch das Gedächtnis profitiert vom regelmäßigen Verzehr von Beeren. Das besagt zumindest eine US-Studie, an der 16.000 Frauen teilnahmen. Es konnte nachgewiesen werden, dass Beeren voller Wirkstoffe stecken, die Teile des Gehirns stimulieren. Und zwar so weit, dass die Gedächtnisleistung um bis zu 25 Prozent stieg.

Was sollte ich beim Kauf von Beeren beachten?

Wenn du Beeren kaufst, solltest du darauf achten, dass sie prall, außen trocken und ohne Dellen sind. Beeren reagieren nämlich empfindlich auf Druck.

Und dank des hohen Wassergehalts schimmeln sie überdurchschnittlich schnell, sobald sie auch nur minimal beschädigt sind. Wenn du größere Mengen Beeren einkaufst oder erntest, solltest du sie zeitnah verkochen oder für den späteren Verzehr einfrieren.

Wie kann ich meine Beeren am besten genießen?

In unseren Breitengraden wachsen viele leckere Beeren nach wie vor wild im Wald oder in höheren Lagen. Du kannst sie im Garten oder am Balkon ziehen. Perfekt, um sie im Sommer frisch gepflückt zu verzehren oder zu Marmeladen und anderen Köstlichkeiten zu verkochen.

Die allermeisten Beeren können auch eingefroren werden. So kannst du einen Vorrat für die kalte Jahreszeit anlegen und deine Beeren erst später zubereiten. Denn wer sagt, dass du im Winter auf gesunde und leckere Beeren verzichten musst?

Im nächsten Absatz erfährst du, was bei der Lagerung von Beeren zu beachten ist. Sie sollen schließlich auch wirklich lange halten, ohne dabei an Geschmack oder Wirkung zu verlieren.

Probier für den Sommer einfach mal dein selbst gemachtes Beeren Frucht Eis?!

Mische einfach jegliche Beeren wie Himbeere, Heidelbeere, Johannisbeeren, Brombeeren, Erdbeeren in einen Mixer. Je nach Konsistenz gibts du noch etwas Flüssigkeit dazu. Das Ganze leerst du dann in eine Eisform und gibts sie in den Gefrierschrank. Der Geschmack von diesem Beeren Frucht Eis der Hit für jeden Sommertag. Gesund, viele Vitamine und schmeckt.

Eis aus Beeren
Eis aus Beeren

Wie lagere ich Beeren am besten?

Folgende Dinge solltest du hinsichtlich der richtigen Lagerung von Beeren beachten: Nach dem Säubern in stehendem Wasser empfehlen wir dir, die Beeren sofort zum Abtrocknen auf Küchenpapier zu legen. So stellst du sicher, dass sie nicht verletzt werden und sich nicht mit noch mehr Flüssigkeit vollsaugen.

Da sie sich im Kühlschrank nur wenige Tage halten, solltest du frische Beeren entweder einfrieren oder verkochen.

Wie friere ich Beeren richtig ein?

Wie friere ich Beeren richtig ein?

Auch wenn du Beeren (Himbeere, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Erdbeeren) einfrieren möchtest, gilt es einige Punkte zu beachten. Aufgrund des hohen Wassergehalts werden sie nach dem Auftauen oft schnell matschig.

Ein guter Tipp ist es daher, frische Sammel-Früchte und Schließ-Früchte in Schichten (auf einem Blech oder Papier) außen anzufrieren. Erst dann solltest du die Beeren Frucht zusammen in einem Beutel einfrieren.

So kannst du dich auch nach dem Auftauen auf unbeschädigte Früchte freuen und die Beeren so zubereiten, wie sie dir am besten schmecken. Voller Geschmack zu jeder Jahreszeit!

Wann sollte ich Beeren essen?

Beeren schmecken das ganze Jahr über und zu jeder Tageszeit. Sie schmecken jedoch besonders zur Beerenzeit im Sommer (Juni, Juli und August). Je nach Sorte kann sich diese um ein paar Wochen oder Monate verschieben. Während die ersten Erdbeeren bereits im Mai reifen, können Brombeeren von Juni bis September und Oktober geerntet werden.

Und rote, weiße oder schwarze Johannisbeeren sind ab Juni erntereif. Daraus leitet sich übrigens auch ihr Name ab: Der Johannistag am 24. Juni gilt als Reifetermin für frühe Sorten der roten, weißen und schwarzen Johannisbeeren.

Wie viele Beeren sollte ich pro Tag zu mir nehmen?

Eine Tasse Beeren pro Tag - Beeren Porridge Smoothie
Eine Tasse Beeren pro Tag – Beeren Porridge Smoothie

Bevor du anfängst, Beeren einzeln abzuzählen, wollen wir dir einen Tipp mit auf den Weg geben: Beeren sind zwar gesund, doch gilt dieselbe Direktive wie bei Obst allgemein: Da sie voller Fruchtzucker stecken, sollten sie nicht im Übermaß verzehrt werden.

Du kannst hierbei jegliche Beeren essen. Egal ob Himbeere, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren oder Erdbeeren. Gerne kann auch eine Frucht dazu gemischt werden.

Rund 300 Gramm pro Tag ist die Faustregel. Und diese 300 Gramm entsprechen nicht ganz 2,5 Tassen. Einfach eine leere Tasse nehmen und mit Beeren füllen und schon hast du eine ungefähre Idee deiner Tagesration. Klingt einfacher als abzählen, oder?

Leckeres Beeren Rezept

Für den Haferbrei mit Beere kannst du ganz unterschiedliche Beeren und Früchte verwenden. Zum Beispiel, Himbeere, Heidelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Erdbeeren.

Haferbrei Beerenspiegel Verival
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Haferbrei mit Beerenspiegel

Vorbereitungszeit5 Min.
Cook Time3 Min.
Gesamtzeit8 Min.
Portionen: 1
Kalorien: 377kcal

Zubehör

  • Mixer

Zutaten

Zubereitung

  • Zuerst die Haferflocken mit der Prise Salz sowie der Milch oder dem Pflanzendrink in einen Topf geben und kurz aufkochen lassen. Dabei immer wieder kurz umrühren.
  • Dann den Topf vom Herd nehmen und den Teelöffel Agavendicksaft hinzugeben.
  • Den Haferbrei dann etwa 2-3 Minuten ziehen lassen.
  • Inzwischen die Beeren gut waschen und sie dann in eine Schüssel geben und mit einem Stabmixer pürieren. Alternativ kannst du die Beeren auch in einem normalen Mixer pürieren.
  • Dann den Haferbrei in eine Schüssel geben und die Hälfe der pürierten Beeren hinzugeben und gut umrühren. Danach die restlichen Beeren über den Haferbrei gießen, damit ein Beerenspiegel entsteht.

Nährwerte

Calories: 377kcal

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